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Außer der Schleifmühle 6528203 Bremen
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Mitgliedschaften

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Übersicht

Mit einer Flächendeckung von 17.000 Sammelcontainern ist FWS eines der führenden Unternehmen - und dies nicht nur in Deutschland, sondern auch in den benachbarten europäischen Ländern. Verbände, Städte, Gemeinden und der Einzelhandel wissen den stationären Sammelservice von FWS zu schätzen. Die FWS GmbH ist ein Unternehmen der Boer Group mit Sitz in den Niederlanden.

Selbstverpflichtung von FWS

FWS handelt getreu seiner eigenen, strengen Maxime: sozial verantwortliches Handeln auf globaler Ebene mit weltweiten Partnern ressourcenschonende Verwertung der Alttextilien gesetzeskonforme, sach- und fachgerechte Weiterverarbeitung Förderung von Hilfsorganisationen und Sozialverbänden durch Partnerschaften transparenter und überprüfbarer Weg der Textilien.

Altkleiderverwertung

Die Sammlung, Sortierung und differenzierte Verwertung von Altkleidern entlastet unsere Deponien, stärkt die Kreislaufwirtschaft und schafft Arbeitsplätze - ohne Kosten für Sie, ohne Subventionen der öffentlichen Hand.

Zusammenarbeit mit Altkleidersammlern

FWS ist langjähriger Partner vieler großer Hilfsorganisationen, Städte und Gemeinden. Längst nicht jede Kleiderspende wird in Kleiderkammern benötigt. Mit FWS wird aus den Kleiderspenden ein Handelsgut; aus der Sachspende wird eine Geldspende. Die Sammlung von Altkleidern ermöglicht so, die wichtige Arbeit von Hilfsorganisationen und Sozialen Einrichtungen fortzusetzen.

Sortierung der Altkleider

Bis zu 90% der von FWS gesammelten Alttextilien fließen als Wirtschaftsgut oder Rohstoff in den textilen Wirtschaftskreislauf zurück. FWS arbeitet mit drei Sortierbetrieben in Deutschland zusammen, die jährlich 80.000 Tonnen Altkleider sortieren. Auch die Sortierbetriebe sind Teil eines zukunftsträchtigen Wirtschaftszweiges.

Ohne chemische Analyse, ohne Maschinen

Die Sortierung von Alttextilien braucht viel Erfahrung, Know-How und Fingerspitzengefühl. Kein Wunder, dass die Unterteilung von Qualitäten, Farben und Verwendungsmöglichkeiten in bis zu 350 Kategorien eine personalintensive Handarbeit ist. Allein in der Bundesrepublik finden 15.000 Menschen im Textilrecycling einen sicheren Arbeitsplatz.

Gebrauchte Bekleidung bildet je nach Qualität des Sammelgutes einen Anteil von ca. 50%. Beispiele für die verschiedenen Sorten sind: Babybekleidung, Hosen, Hemden, Blusen, Haushaltswäsche, Jacken, Mäntel, Schuhe usw.

Handel mit Altkleidern

Je nach sortierten Qualitäten und Bedarf werden die Altkleider dann verwertet - vom Schnäppchen im Secondhand-Shop über weltweite Märkte bis zur Weiterverarbeitung nicht mehr tragfähiger Kleidung. FWS arbeitet mit seinen weltweiten Partnern langfristig, vertrauensvoll und auf Augenhöhe zusammen. Kurzfristige Preisschwankungen werden abgefedert. Nur so ist ein gerechter Handel möglich.

Die höchste Qualität wird als ""sehr gute, kaum getragene, modische Kleidung"" auf europäischen Märkten verkauft. Oder sie wird als ""gute, tragbare Kleidung"" von karitativen Verbänden in Krisen- und Katastrophengebiete der ganzen Welt versandt bzw. in eigenen Lagern für Katastrophenfälle und als Spende für Bedürftige aufbewahrt.

Geschnittene Putzlappen stellt FWS aus nicht mehr tragbarer Kleidung, überwiegend Natur- oder saugfähigen Synthetikfasern, her. Für diesen Zweck werden etwa 15 - 20% der Alttextilien aus dem Gesamtaufkommen aussortiert und in bedarfsgerechte Größen zugeschnitten. Wesentliche Vorteile von Putzlappen aus Alttextilien liegen in deren hoher Saugfähigkeit und höherer Reißfestigkeit. Diese Ware wird regelmäßig zu großen Ballen gepresst, nur nach Fasercharakter (woll-, baumwollhaltig) sortiert und verladen.

Soziales Engagement

Faire Partnerschaften

Altkleider sind weltweit ein begehrtes Handelsgut. Laut einer Studie tragen über 70% der Weltbevölkerung gebrauchte Textilien. Die Nachfrage nach hochwertigen Second-Hand-Waren steigt. Dies liegt vor allem an den ständig steigen Rohstoffpreisen und der langen Haltbarkeit von Qualitätstextilien. FWS arbeitet mit seinen weltweiten Partnern langfristig, vertrauensvoll und auf Augenhöhe zusammen. Kurzfristige Preisschwankungen werden abgefedert. Nur so ist ein gerechter Handel möglich.

Wasserrechner

Mit dem FWS Wasserrechner können Sie ausrechnen, wie viel Wasser Sie geholfen haben zu sparen, indem Sie ausrangierte Kleidungsstücke in einen Altkleidercontainer geworfen haben.

Erster klimaneutraler Container

Zusammen mit seinem Partner JO-BA stellt FWS den EasyPush Premium Container als echten Saubermann auf: Der erste klimaneutralen Sammel-Container! Die bei der Herstellung entstehenden CO2 Emissionen werden in einem Aufforstungs-Projekt durch Anpflanzung kompensiert. Berechnungsgrundlage sind die Rohmaterialien, deren Verarbeitung und der Transport bis zum Fertigungsort Bremen. Das Aufforstungsprojekt in Soddo wurde von lokalen dörflichen Gemeinden Äthiopiens in Zusammenarbeit mit World Vision entwickelt.

Balu und Du, Hamburg Freezers und FWS

Wenn in der Hamburg der Puck ins Netz fliegt, freuen sich nicht nur die Eishockeyfans. „Balu und Du“ heißt das ausgezeichnete Mentorenprojekt, dass in Hamburg seit über einem Jahr erfolgreich umgesetzt wird. Die Sozialpädagogin Marina Rochna hat die Patenschaft von Mentoren- Balu genannt- und ihren „Patenkindern“-den Moglis- für die Malteser ins Leben gerufen. Doch neben Engagement und Begeisterung braucht das Projekt auch Geld. Zur Mittelbeschaffung hilft es, den DEL-Verein Hamburg Freezers anzufeuern. Denn jedes Heimspieltor spült Geld in die Projekt-Kassen. Dafür sorgen die Sponsoren. Als Torsponsor drückte FWS an zwei Heimspielen den Hamburger Kühlschränken doppelt die Daumen!

Mitgliedschaften

BVSE

Der bvse – der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung – wurde 1949 gegründet. Nach nunmehr 66 Jahre hat sich die Recyclingbranche, die der Verband vertritt, grundlegend gewandelt. Der bvse ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die in der Erfassung, Bearbeitung, Vermarktung, Verwertung, dem Recycling und der umweltgerechten Beseitigung von Abfällen tätig sind.

FTR

Zum Fachverband Textilrecycling des bvse gehören rund 130 Unternehmen aus Deutschland und Europa. Der FTR vertritt mittelständische Unternehmen ebenso wie europäische Marktführer. Die umweltfreundlichen Fachbetriebe sorgen für die ordnungsgemäße Verwertung von über 750.000 Tonnen Alttextilien pro Jahr.

Gemeinschaft für textile Zukunft

Die 2014 gegründete Gemeinschaft für textile Zukunft hat folgendes Ziel:

Einheitliche Standards für nachhaltiges Textilrecycling

Die nachhaltige Nutzung von Textilien und die damit verbundene hochwertige Erfassung, Sortierung und Verwertung von Alttextilien müssen durch qualitative Anforderungen gesichert werden. Einheitliche Standards dienen Entscheidungsträgern und Marktteilnehmern als Leitfaden und fachliche Grundlage.

Effekte der Standards

Konkretisierung und Vereinheitlichung von Ausschreibungsverfahren (mit Aufnahme von qualitativen Anforderungen an die Erfassung und Verwertung von Alttextilien)
- Transparenz der Mengenströme
- Rechtssicherheit bei Ausschreibungsverfahren
- Vereinheitlichung des Vollzuges und Handlungshilfe für Prüfung.